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Von lebensbedrohlicher Blutungsgefahr zur Krankheitskontrolle

17.03.2026

Gemeinsamer Therapieerfolg aus Magdeburg und Freiburg: Neuer Immuntherapie-Ansatz ermöglicht Patientin mit seltener Blutkrankheit ein Leben ohne Dauertherapie

Ein gemeinsames Team der Universitätsmedizin Magdeburg und der Universitätsklinik Freiburg konnte eine Patientin mit einer besonders schweren Form der seltenen Blutkrankheit Immunthrombozytopenie (ITP) erfolgreich behandeln. Zum Einsatz kam ein sogenannter T-Zell-Engager – ein aus der modernen Krebstherapie bekannter Wirkstoff, der hier erstmals genutzt wurde, um gezielt in die fehlgeleitete Immunantwort bei ITP einzugreifen.

Alle zuvor eingesetzten Therapien hatten bei der Patientin keine nachhaltige Wirkung gezeigt. Der neue Therapieansatz ermöglichte erstmals eine anhaltende Krankheitskontrolle – ohne dass sie dauerhaft Medikamente einnehmen muss. Über diesen außergewöhnlichen Fall berichtet das Team nun im renommierten Fachjournal The Lancet.

Die Immunthrombozytopenie ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die eigenen Blutplättchen angreift und zerstört. Blutplättchen sind essenziell für die Blutgerinnung und den Wundverschluss. Sinkt ihre Zahl stark ab, kann es bereits bei kleineren Verletzungen zu schweren, potenziell lebensbedrohlichen Blutungen kommen. Während viele Betroffene auf Standardtherapien ansprechen, bleibt die Erkrankung bei einem Teil der Patientinnen und Patienten trotz intensiver Behandlung unkontrolliert – so auch bei der nun beschriebenen Patientin über mehrere Jahre.

In dieser Situation entschied sich das Behandlungsteam für den Einsatz eines T-Zell-Engagers. Diese Wirkstoffe gehören zu einer neuen Klasse immuntherapeutischer Medikamente. Sie stellen eine gezielte Verbindung zwischen körpereigenen Abwehrzellen – den T-Zellen – und krankheitsverursachenden Immunzellen, insbesondere Plasmazellen, her. Auf diese Weise können T-Zellen die entarteten Plasmazellen selektiv eliminieren. Nach der Behandlung erreichte die Patientin stabile Blutwerte und benötigt aktuell keine dauerhafte Therapie mehr.

Standortübergreifende Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

„Eine derart anhaltende Krankheitskontrolle bei einer so intensiv vorbehandelten ITP ist außergewöhnlich“, sagt Prof. Dr. med. Jesus Duque-Afonso von der Universitätsklinik Freiburg, der die Patientin seit Jahren betreut. „Der Therapieerfolg ist das Ergebnis einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den Teams beider Standorte. Die Verbindung aus klinischer Erfahrung, immunologischer Expertise und translationaler Forschung war entscheidend“, betont Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos, Direktor der Universitätsklinik für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie Magdeburg. „Der Fall zeigt das Potenzial gezielter T-zellbasierter Immuntherapien auch jenseits der Krebsmedizin.“

„Unser nächstes gemeinsames Ziel ist es zu verstehen, welche immunologischen Veränderungen nach der Behandlung stattfinden und warum der Therapieerfolg so nachhaltig ist“, ergänzt Prof. Dr. med. Robert Zeiser, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Freiburg.

Weltweit existieren bislang nur sehr wenige Berichte über den Einsatz von T-Zell-Engagern bei Autoimmunerkrankungen. Solche Wirkstoffe werden bisher vor allem in der Krebsmedizin eingesetzt. Die Forschenden betonen jedoch, dass weitere große, kontrollierte klinische Studien notwendig sind, um Wirksamkeit, Sicherheit und langfristige Effekte dieses Ansatzes systematisch zu untersuchen.

Die Universitätsmedizin Magdeburg zählt international zu den wenigen Standorten mit substantieller klinischer Erfahrung in der Anwendung T-zellbasierter Immuntherapien auch bei schweren Autoimmunerkrankungen und treibt deren translationale Weiterentwicklung systematisch voran. Der erfolgreiche Therapieverlauf unterstreicht zugleich die Bedeutung des neu gegründeten Magdeburger Zentrums für Zell- und Immuntherapien (MAZI) als Plattform für innovative, interdisziplinäre Immuntherapie-Konzepte aus Sachsen-Anhalt.

 

Wissenschaftliche Ansprechpartner:in

Prof. Dr. med. Dimitrios Mougiakakos
Direktor der Universitätsklinik für Hämatologie,
Onkologie, Zelltherapie Magdeburg,
E-Mail: di*******************@******gu.de
Tel: +49 391 67 13266

Originalpublikation: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)02515-2/fulltext

Quelle: Pressemitteilung Universitätsmedizin Magdeburg 03/2026

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